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Umfrage
Aktuelles der Jugendverbände
Helden im Zoo
Geschrieben von: Klaus Hofmann
Am Sonntag, dem 20.Juni rief das JRK zu einem Blutspendetag im Zoo Neuwied auf. Sie hatten dazu auch alle Jugendorganisationen der Hilfsorganisationen eingeladen. Und so tummelten sich viele Helfer im Zoo. Zwischen Erdmännchen, Affen und Geparden hatten alle ihre Stände aufgebaut und lockten mit spannenden und lustigen Aktionen.
Beim Jugendrotkreuz, die aus dem
ganzen Kreis Neuwied gekommen waren, gab es ein "Bärchenhospital", Kinderschminken, Besichtigung eines Rettungswagens und vieles, vieles mehr. Die THW-Jugend aus Neuwied bot einen "Heißen Draht" an und ein Geschicklichkeitsspiel mit einem schweren Spreizer. Am Stand der Jugendfeuerwehr konnten junge und alte Besucher einen "Hausbrand" an einer Spritzwand löschen und sich auch über die Arbeit der Jugendfeuerwehr der Stadt Neuwied informieren.
Am Ende des Tages waren sich alle einig, dass es ein erfolgreicher und sehr informativer Tag gewesen sei, den man unbedingt wiederholen soll.
Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen der DLRG
Geschrieben von: Klaus Hofmann

Nach drei Tagen Landesjugendtreffen mit Landesmeisterschaften im
Rettungsschwimmen in Landau stehen je sechs Landesmeister und
Landesmeisterinnen sowie 12 Siegermannschaften fest. Für den Bezirk
Vorderpfalz, zu dem der Gastgeber Landau gehört, holte Leif Biehl aus
Schifferstadt in der Altersklasse 15/16 einen Titel. Die gleichaltrige Jungen-
Mannschaft sowie deren jüngere Teamkollegen der AK 11/12, wie auch die
Mannschaften AK 17/18 männlich aus Ludwigshafen-Oggersheim und die
Schwimmerinnen der offenen Altersklasse aus Bad Dürkheim-Wachenheim
konnten sich ebenfalls auf dem obersten Podest während der Siegerehrung
feiern lassen. Neben Pokal und Medaille erhielten die Vorderpfälzer sowie alle
weiteren Erstplatzierten aus anderen Bezirken des Landesverbandes
Rheinland-Pfalz das Qualifikationsticket zu den Deutschen Meisterschaften im
Rettungsschwimmen im November 2010.
Insgesamt war die diesjährige Großveranstaltung unter Schirmherrschaft des
Landauer Oberbürgersmeisters Hans-Dieter Schlimmer auf dem Gelände des
Schulzentrums Ost und im Hallenbad „La Ola" ein voller Erfolg. „Das Wetter
haben wir extra für Sie bestellt", verkündete Schlimmer fröhlich beim
offiziellen Empfang am Sonntag. Getreu des diesjährigen Mottos „Ab in den
Süden" konnten die Rettungsschwimmer/innen außerhalb der Schwimmhalle
bestes Sommerwetter genießen. Pünktlich zum letzten Aufruf der Open-air-
Siegerehrung brach dann ein Gewitter aus den Wolken — ein filmreifer
Schluss für eine durchaus gelungene Veranstaltung mit rekordverdächtiger
Teilnehmer/innenzahl. Nach Hochrechnung aller ehrenamtlichen Helfer/innen,
der unterstützenden Hände der befreundeten Hilfsorganisationen Feuerwehr,
DRK und THW sowie der Teilnehmer/innen und Gäste, waren über 1.000
Menschen Teil des 29. Landesjugendtreffens mit Landesmeisterschaften im
Rettungsschwimmen.
Die Vorsitzende der DLRG-Jugend Rheinland-Pfalz, Christine Heinz, zeigte
sich zufrieden: „Die DLRG Landau und alle weiteren Helfer und Helferinnen
haben Großartiges geleistet. Ich freue mich sehr über das Ergebnis:
Zufriedene Athleten, ein gut besuchtes Rahmenprogramm — die vielen
ehrenamtlichen Arbeitsstunden der DLRG Landau und des Landesverbandes
haben sich für alle gelohnt."
Weitere Impressionen und Ergebnisse: www.rp.dlrg-jugend.de
Jugendrotkreuz feiert Geburtstag
Geschrieben von: Klaus Hofmann
50 Jahre anerkannte Jugendverbandsarbeit im Roten Kreuz in Rheinland-Pfalz
Mainz. Am 18. März 1960 wurde das Jugendrotkreuz (JRK) in Rheinland-Pfalz als Jugendverband anerkannt. Aus der damaligen Nachwuchsorganisation des Roten Kreuzes wurde im Laufe der letzten 50 Jahre ein eigenständiger Jugendverband, in dem über 4.700 Kinder und Jugendliche in außerschulischen Jugendrotkreuz-Gruppen und über 3.100 Schüler in Schulsanitätsdienstgruppen tätig sind. Am vergangenem Donnerstag fand – auf den Tag genau – ein Festakt zum 50- jährigem Bestehen des JRK als anerkannter Jugendverband in Rheinland-Pfalz im DRK- Bildungsinstitut Mainz mit Prominenz, ehemaligen JRKlern und aktiven JRKlern statt.
Die Ziele und Arbeit des Jugendrotkreuzes veränderten sich mit seinem historischen Umfeld im Laufe der Geschichte. Ähnlich änderten sich im Laufe der Jahre auch die Zielgruppen bzw. die Zusammensetzung der Mitglieder. War die Arbeit des Jugendrotkreuzes bei dessen Gründung beschränkt auf den Bereich der Schularbeit, bekam die außerschulische Jugendarbeit im Laufe der Zeit immer mehr Gewicht. Heute hat das Jugendrotkreuz die außerschulische sowie die schulische Arbeit im Blickfeld.
Der Präsident des DRK- Landesverbandes Rheinland-Pfalz Herr Landrat Rainer Kaul bedankte sich am Anfang des Festaktes für die geleistete Arbeit der JRKler in den vergangenen 50 Jahren und hebt hervor, dass das Jugendrotkreuz auf dem heutigen Gebiet von Rheinland-Pfalz ja schon älter sei und bereits 1917 urkundlich erwähnt wurde. Ehrengast Innenminister Karl Peter Bruch bedankte sich für die Arbeit des Jugendrotkreuzes und hebt die Wichtigkeit der Nachwuchsarbeit des Jugendrotkreuzes, gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der Verkürzung des Zivildienstes, hervor. „Wer hier arbeitet, bringt sich selbst mit ein“, bilanzierte Innenminister Bruch.
Der JRK Bundesleiter Robin Wagener hielt eine Festansprache zum Thema „Die Zukunft des Jugendrotkreuzes in Deutschland“. Sein Fazit lautete, wer die Jugend fördern wolle, müsse sie bereits heute an den Entscheidungen für morgen – die Zukunft – beteiligen. Die veränderten Rahmenbedingungen der vergangenen Jahrzehnte beschrieb Erik Huhn, derzeitiger Landesleiter des Jugendrotkreuzes, und berichtete weiter, dass sich das Jugendrotkreuz immer wieder neu erfinden musste, um den Mitgliedern die humanitären und gesellschaftlichen Aufgaben des Roten Kreuzes näher zu bringen. Die anwesenden Mitglieder der H7 (Zusammenschluss der sieben helfenden Jugendverbände) bedankten sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz und Herr Michael Holstein (stv. Landesjungendfeuerwehrwart) hob die Wichtigkeit der derzeitigen Partnerschaft in den Vordergrund: „Gemeinsam können wir noch stärker sein“. Da auch ehemalige JRK-Leitungen und Führungskräfte eingeladen waren, wurde der Festakt nach dem offiziellem Programm zu einem „Klassentreffen“, bei dem Anekdoten, Geschichten und Legenden gegenseitig ausgetauscht wurden und man sich an „alte“ Zeiten erinnerte.
Heute sind über 4.700 Kinder und Jugendliche in der außerschulischen Jugendarbeit und über 3.100 in der schulischen Jugendarbeit Mitglieder im Jugendrotkreuz Rheinland-Pfalz.
Empfang beim Minister
Geschrieben von: Klaus Hofmann
Die rheinland-pfälzischen Jugendverbände der Organisationen im Katastrophenschutz (Arbeiter-Samariter-Jugend, DLRG-Jugend, Jugendfeuerwehr, Johanniter-Jugend, Jugendrotkreuz, Malteserjugend und die THW-Jugend) – genannt die „H 7" (die sieben helfenden Jugendverbände) - haben im letzten Jahr gemeinsam mit dem Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz eine Kooperation gebildet. Im Rahmen der Zusammenarbeit wurde eine Aktion zur Nachwuchsgewinnung ins Leben gerufen, für die der offizielle Startschuss an diesem Freitag, gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister, Karl Peter Bruch erfolgt ist. Zu dieser gemeinsamen Start-Up Veranstaltung lud das Ministerium des Innern und für Sport Vertreter aller Verbände mit ihren jugendlichen Mitgliedern ein.
Der Katastrophenschutz und seine ehrenamtliche Prägung stellen einen wichtigen Pfeiler der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr in Rheinland-Pfalz dar. Die Förderung von Nachwuchskräften zur Wahrnehmung der Aufgaben im Bevölkerungsschutz ist eine vordringliche Maßnahme der Hilfsorganisationen und auch der beteiligten Behörden. Neben der demographischen Entwicklung sind es die Veränderungen im Bereich der gesetzlichen Wehrpflicht, die bereits jetzt Auswirkungen haben und die Rekrutierungsmöglichkeiten für den Zivil- und Katastrophenschutz erheblich einschränken.
Minister Bruch: „Die Jugendorganisationen schaffen die Voraussetzungen dafür, dass unsere Katastrophenschutzorganisationen auch zukünftig ihre vielfältigen Aufgaben bewältigen können. Es geht dabei aber nicht nur darum, junge Menschen fachlich auszubilden, sondern ihnen auch zu zeigen, wie man durch den freiwilligen Einsatz für andere die äußeren Lebensbedingungen, und hierzu zählt an vorderster Stelle die Innere Sicherheit in unserem Land, verantwortlich mitgestalten kann. Neben dem Spaß, den das Miteinander in einer der Organisationen den Kindern und Jugendlichen bietet, sind sie auch in vorbildlicher Weise sozial präventiv tätig."
Die Jugendorganisationen vermittelten den jungen Menschen wichtige soziale Erfahrungen und gäben den Heranwachsenden Halt und Orientierung. Kinder und Jugendliche, die sich bei Ihnen engagierten, müssten sich nicht in anderen Situationen beweisen, denn sie fänden bei Ihnen Aufmerksamkeit und Anerkennung, so der Minister. „Wir in Rheinland-Pfalz sind sehr froh, dass es die sehr engagierten Jugendgruppen in den Hilfsorganisationen gibt, die sich in vorbildlicher Weise frühzeitig für den Dienst am Mitmenschen einsetzen und der "Ohne - mich - Mentalität" geradezu beispielhaft entgegentreten."
Bruch zeigte auf, welche immense Bedeutung die jungen Teilnehmer an dieser Veranstaltung für das Gesamtsystem Gefahrenabwehr darstellen und der Zusammenschluss der Jungendverbände wichtige Zukunftsarbeit leiste. Die Kooperation und Unterstützung der Verbände mit dem Ministerium solle in Zukunft noch intensiviert werden.
Weitere Informationen:
Der Zivil- und Katastrophenschutz steht mittel- und zum Teil auch schon kurzfristig vor einem Personalproblem, das sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammensetzt. Neben der demographischen Entwicklung sind es die Veränderungen im Bereich der gesetzlichen Wehrpflicht, die bereits jetzt Auswirkungen haben und die Rekrutierungsmöglichkeiten für den Zivil- und Katastrophenschutz erheblich einschränken.
In der Demographie einer alternden Gesellschaft sinkt die Anzahl verfügbarer jüngerer Menschen, die als Helfer für die aktiven Einheiten im Zivil- und Katastrophenschutz verfügbar sind. Unter diesen Voraussetzungen gehen deshalb die Organisationen und Verbände davon aus, dass der personelle Bestand zukünftig nur unter erheblich gesteigerten Anstrengungen für Ehrenamtspflege, Jugendarbeit und Helferwerbung gehalten werden kann.
Um diese Aufgaben gemeinsame zu bewältigen und aus den Erfahrungen aller zu lernen, gründeten die oben genannten Jugendverbände der Hilfsorganisationen 2007 die „H 7 Rheinland-Pfalz". Seit diesem Zeitpunkt treffen sich die Landesleitungen und Referenten der H 7 um gemeinsam Aktionen zu planen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Die Kampagne „Wir-suchen-Helden.de" ist ein Ergebnis der sehr guten Zusammenarbeit.
Brückenschlag über den Rhein
Geschrieben von: Bernd Loch
Junge Aktive von hessischen und rheinland-pfälzischen Jugendfeuerwehren übergeben "Staffelschlauch"
Am 31.10. war es soweit: die Übergabe des Staffelschlauchs von Hessen nach Rheinland-Pfalz stand an. Beide Landesjugendfeuerwehren hatten sich dafür etwas besonderes einfallen lassen. Nur der Rhein trennt die beiden Landeshauptstätte Wiesbaden und Mainz. Was lag also näher, als genau hier den Schlauch an das Nachbarland zu übergeben. Auf der Mitte des Rheins, auf der Landesgrenze wurde der Staffelschlauch von Wiesbadener Jugendfeuerwehrmitgliedern an ihre Kameraden übergeben, der im Rahmen der Aktion "Brückenschlag" die Bundesrepublik durchquert.
Die Aktion verbindet den Deutschen Jugendfeuerwehrtag im bayrischen Amberg mit dem Deutschen Feuerwehrtag, der im Juni 2010 in Leipzig stattfinden wird. Seit September haben nun schon drei Bundesländer ihr individuell gestaltetes Schlauchstück angefügt.
Empfangen wurden das Löschboot besetzt mit rund 50 Jugendlichen von einer beeindruckenden Wasserwand am Flussufer nahe des Mainzer Rathauses. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto lud die Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz ein zu einem kleinen Empfang mit Getränken und heißen Würstchen. Der Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel hatte das Foyer bereitwillig für diese Aktion zu Verfügung gestellt.
Bundesjugendleiter Johann-Peter Schäfer, sowie die beiden Landesjugendfeuerwehrwarte Stefan Cornel (Hessen) und Matthias Görgen (Rheinland-Pfalz) richteten Grußworte an die Gäste und bedankten sich bei den mitwirkenden Jugendfeuerwehrmitgliedern.
Für die Mainzer Jugendfeuerwehren war diese Staffelübergabe vielleicht der krönende Abschluss ihres Jubiläumsjahres. Zahlreiche Veranstaltungen waren bereits in diesem Jahr anlässlich ihres 25 jährigen Bestehens durchgeführt worden.
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